Test

Oberliga: BC Gelnhausen – TV Lich Basketball II 74:83 (38:45)

Basketball (mn). „Es schmerzt, vor allem, weil wir unseren Zuschauern, die uns immer lautstark anfeuern, ein besseres Ergebnis gewünscht hätten“, fasst Gelnhausen-Coach Sven Blendin zusammen. Im letzten Heimspiel der noch laufenden Oberliga-Saison unterlag der BC Gelnhausen dem TV Lich II mit 74:83 (38:45). Doch nicht nur die Partie gab man an die Mittelhessen ab, auch den direkten Vergleich verliert der BCG. „Wir werden uns am Ende der Saison wohl hinter ihnen in der Tabelle platzieren“, zieht Blendin ein ernüchterndes Fazit.

Insbesondere die eigenen 74 Punkte enttäuschten den Trainer. „Das ist zu wenig für uns. Wir haben uns in vielen Situationen nicht belohnt.“ Dabei begannen die Hausherren ansehnlich. Erst am Ende des ersten Viertels geriet Gelnhausen in Rückstand. Nicht viel besser lief es im zweiten Abschnitt. Offensiv gab Gelnhausen viele leichte Bälle ab, defensiv ließ man viel zu viel zu, Lich gelangen immer wieder leichte Körbe. Besonders bitter: Jonas Müller und Louis Geimer gerieten früh in „Foultrouble“. Mit sieben Punkten Rückstand ging es in die Pause.

Versöhnliches dritte Drittel

Das dritte Viertel bezeichnet Blendin als „Wendepunkt“. „Offensiv haben wir nur zehn Punkte erzielt, hatten einige Ballverluste. Luca Pillot und Jakob Meybier haben einige Fahrkarten geschossen.“ 

Das wollte Gelnhausen im vierten Viertel nochmal besser machen. Und feierte zumindest einen versöhnlichen Abschluss. „Jonas Müller kam wieder rein und hat ordentlich gepunktet. Auch Emilio Batista hat mir gefallen.“ Mit zehn Punkten sorgte Batista für einen persönlichen Highscore, „er hat seine Minuten gut genutzt“, lobte Trainer Blendin. Ebenfalls erfreulich: Die Trefferquote vom Dreier. Insgesamt elf Mal war der BCG aus der Distanz erfolgreich. Fünf Dreier warf Meybier, der dafür ein Sonderlob vom BCG-Coach erhielt. „Vielleicht hätten wir als geeignetes Mittel mehr auf die Dreier spielen müssen.“

Während Gelnhausen im vierten Abschnitt zwar offensiv gut punktete, blieb man defensiv zu anfällig. „Unser Rebounding war nicht gut, wir haben viele zweite Chancen vergeben“, hadert Blendin. 

Auch Lichs Hanno Kotulla bereitete den Gelnhäusern immer wieder Probleme. „Von seinen 16 Punkten hat er neun im letzten Viertel gemacht. Er war der Sargnagel. Er hat einen wichtigen Dreier verwandelt, gerade als wir in der Aufholjagd waren.“ So gelang es dem BCG nicht, den Rückstand noch zu verkürzen.

Durch die Niederlage rutschte Gelnhausen auf Rang sechs ab. Am kommenden Samstag bestreitet das Team sein letztes Saisonspiel, auswärts hofft man in Kronberg auf einen versöhnlichen Abschluss.

Statistik

BC_Gelnhausen: Pillot (8), Geimer (3), Graßmann (3), Birnkammer, K. Cevik (1), Batista (10), Stevanovic, Müller (22), Meybier (15), G. Cevik (12).

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