Seit Beginn der laufenden Regionalliga-Saison verstärkt der 1993 geborene Mirko Meister die erste Herrenmannschaft. Er studiert in Fulda Gesundheitsförderung und fühlt sich laut eigenem Bekunden beim BCG sehr gut. Auch das Fitnessstudio spielt bei ihm eine gewichtige Rolle – und die Musik. In einen Interview stellte er sich den Fragen von „BCG –Reporter“ Kalli Schmidt.

Schmidt: Welche Sportarten haben Sie vor Basketball ausprobiert bzw. aktiv betrieben?
Meister: Meine Eltern habe mich früher in verschiedene Sportvereine geschickt, unter anderem auch Basketball, doch das fand ich als Kind noch nicht spannend. So wie fast jeder Junge bin ich beim Fußball gelandet. Zwischenzeitlich habe ich aufgrund von Verletzungen mal darüber nachgedacht Basketball aufzugeben und Volleyball zu spielen. Letztendlich war jedoch Basketball die Sportart, die mich überzeugt hat. Im Sommer verzichte ich gerne mal darauf und spiele viel Beachvolleyball.

Schmidt: Wie sind Sie zum Basketball gekommen?
Meister: Mein Nachbar in meinem Wohnort Wolfenbüttel ist ein ehemaliger Nationalspieler. Und er hatte einen Basketballkorb auf seinem Grundstück. Ich habe ihn gefragt, ob ich drauf spielen darf. Er gab mir einen Basketball und hat mir ab und zu zugeschaut. Er hat mich dann gefragt, ob er einen Kontakt zum Verein herstellen soll. Ich hatte viel Glück in meiner Jugendzeit. Torben Steinberg und Florian Geislet waren Unterstützer, die mir viel beigebracht haben. Nach drei Jahren habe ich es dann in die Niedersachsen Auswahl geschafft, wo ich unter anderem mit dem heutigen NBA-Spieler Dennis Schröder zusammengespielt habe.

Schmidt: Beschreiben Sie Ihre persönlichen Stärken (und Schwächen) im Spiel.
Meister: Ich habe schon immer gern geworfen und viel daran gearbeitet. Ich denke, mein Wurf ist definitiv eine Stärke von mir, vor allem aus dem Halbfeld. Ich glaube, mein Zug zum Korb ist auch stark, daran muss ich aber trotzdem noch viel arbeiten. Ich würde sagen, mein Dribbling ist eine Schwäche und dass ich manchmal zu viel will. Allerdings brauche ich auch die Herausforderung mal etwas Verrücktes zu machen. Das liebe ich auch an diesem Sport.

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Schmidt: Wie oft trainieren Sie (Tage/Stunde) und was?
Meister: Natürlich probiere ich immer ins Mannschaftstraining zu kommen, das zweimal in der Woche stattfindet. Darüber hinaus gehe ich bis zu viermal ins Fitness Studio. Manchmal trainiere ich auch bei meinem alten Team in Fulda mit. Wenn ich in meiner Heimat Wolfenbüttel bin, trainiere ich auch dort mit meinem alten Team.

Schmidt: Wie / durch wen sind Sie zum BCG gekommen?
Meister: Als ich nach Fulda gezogen bin, habe ich die erste Saison dort gespielt. Bei unseren Heimspielen bin ich dann u.a. auf Johannes Marte getroffen. Er hat mir erzählt, dass er in Gelnhausen spielt und - ähnlich wie ich - höher spielen wollte. Wir haben dann öfter auf dem Freiplatz zusammen gespielt, bis ich dann letztendlich mal mit ins Training zum BCG gekommen bin. Heute sind wir gute Freunde und man kann sagen, dass unser kleiner „Jürgen Vogel-Fan“ der Schlüsselfaktor für mich war, beim BCG aufzutauchen.

Schmidt: Wie fühlen Sie sich beim BCG?
Meister: Ich fühle mich sehr gut. Das liegt vor allem daran, dass ich so gut aufgenommen worden bin vom Team aber auch vom Trainer. Wir haben einen sehr guten Zusammenhalt, auch außerhalb vom Spielfeld. Durch diese positive Atmosphäre und das Training ist es mir auch gelungen, spielerisch stärker zu werden. Was mich aber am meisten freut ist, dass ich das Vertrauen vom Trainer bekommen habe und die letzten Spiele in der „Starting 5“ stand.

Schmidt: Wie sehen Sie Ihre Rolle zur Stärkung der Mannschaft?
Meister: Ich probiere jedenfalls immer mein Bestes, die Mannschaftsleistung zu verbessern. Ich denke, ich kann durch meine Fitness Power ins Spiel bringen und Aggressivität. Ich finde, diese Frage können der Trainer oder die Zuschauer besser beantworten als ich!

Schmidt: Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit, welche sind Ihre Hobbies?
Meister: Meine Freizeit besteht größtenteils aus Sport und ich gehe oft ins Fitnessstudio. Ich treffe mich gerne mit Freunden, oder lese mal ein Buch. Mein größtes Hobby neben dem Basketball ist das Gitarre spielen und singen. Seit ich in Fulda wohne, spiele ich auch öfter mal in der Stadt mit meinem Freund Simo. Es ist ein toller Ausgleich, den ich bei dem ganzen Sport dann auch brauche. 

KalliS.

In unserer Serie "Gespräche Gesichter Geschichten" stellen wir in unregelmäßigen Zeitabständen Spieler, Mitglieder oder Freiwillige des BCGs vor.

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