Weil er, wie er sagt „Orte mag oberhalb der Stadt Gelnhausen, die ihm einen Weitblick über das Kinzigtal ermöglichen, treffen wir uns an einem sonnigen Nachmittag im Stadtgarten am Halbmond. Der 20 jährige Philipp Just ist zurzeit beim BCG „Junge für Alles“: Er ist aktiver Spieler (Herren I und Herren II), er trainiert die zweite Frauenmannschaft und drei Jugendmannschaften (MU12, MU16II und WU15) und er leistet derzeit im Club sein „Freiwilliges Soziales Jahr“ ab.

 

Philipp Just hat vor einem Jahr am Grimmelshausen Gymnasium Gelnhausen das Abitur bestanden. Er hat vor, nach dem FSJ Medizin zu studieren. Hierbei interessiert ihn der Fachbereich Chirurgie, vor allem die Neurochirurgie. Im Alter von neun Jahren ist er dem BCG beigetreten, nachdem er vorher Judo, Schwimmen und Fußball ausprobierte. Die Frage, warum er letzendlich dem Basketball treu blieb, beantwortet er mit einer humorvollen Logik: „Beim Fußball zeigte sich recht schnell, dass ich mit den Füßen nicht so begabt bin. Beim Basketball durfte ich dann endlich meine Hände benutzen.“ Er liebt die ständigen Tempowechsel und die „Schlag-auf-Schlag“-Situationen des Basketballs, Offense – Defense – Offense usw., wobei er seine Stärken eher in der Defense sieht. Selbstkritisch merkt er an, dass er noch mehr Selbstvertrauen benötigt, den direkten Weg zum Korb zu nehmen.

 

Als Aktiver trainiert der junge Basketballer 4-mal pro Woche für jeweils 1 ½ Stunden. Über den Basketball hinaus, schaut er sich gerne Fußball-Bundesliga-Spiele an und er mag American Football. Hohe Anerkennung genießt bei ihm der australische Weltklasseschwimmer Michael Phelps wegen seines „Riesentrainingsaufwandes“. Zu Justs eigenem Trainingspensum als Spieler addieren sich noch ca 12 Stunden hinzu, in denen er als Trainer für vier Mannschften verantwortlich ist. Darüberhinaus organisiert er im Rahmen seines FSJ u.a. die Einsätze der vom BCG gestellten Schiedsrichter bei Heim- und Auswärtsspielen. Er habe einfach für die Zeit des FSJ (noch bis August 2015) sein „Hobby zum Beruf“ gemacht.

In basketballfreien Zeiten hört er gerne Musik von Linkin’ Park, von Ed Sheeran und erstaunlicherweise gefällt dem 20-jährigen eine alte Soul-Band aus den 70er Jahren: Earth, Wind & Fire. Er hat alle Harry Potter Bücher gelesen und als Lesetipp nennt er die Trilogie „Die Tribute von Panem“. Sein Lieblingskinofilm ist „Avatar“. Seine Urlaube verbringt er am liebsten an der Costa Dorada in Spanien. Später möchte er mal die USA bereisen, wobei ihn New York besonders interessiert.

 

Zu seinen persönlichen Stärken sagt er:“Ich setze möglichst sofort um, was ich mir vornehme, getreu meinem Lebensmotto: ‚JUST do it!’ und ich habe eine soziale Einstellung. Zu seinen Schwächen gehört ab und an eine gewisse Portion Sturheit und dass er nicht still sitzen könne, er brauche ständig Bewegung und Sport.

Zum Schluß berichtet er noch über eine liebenswerte Marotte eines (namentlich nicht genannten) Mannschafts Kollegen: Er hat die Angewohnheit, während der Ausführung seiner Freiwürfe lustvoll zu stöhnen. Deshalb ist jedesmal die Freude groß, wenn gerade Er zu Freiwürfen antreten darf!

Was beweist, dass Basketball nicht nur ein anstrengender aber durchaus auch ein mit Lust verbundener Sport sein kann!

 

KalliS.

In unserer Serie "Gespräche Gesichter Geschichten" stellen wir in unregelmäßigen Zeitabständen Spieler, Mitglieder oder Freiwillige des BCGs vor.

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