- Der Lange, der auch machmal der Größte ist –

Er ist mit seinen 1,98 m der längste Spieler im 1. Herrenteam des BCG. Aber in vielen Begegnungen der abgelaufenen Oberligasaison war er zweifelsohne auch der Größte: Florian Leipold.

Der fachkundige Beobachter stellt bei dem jungen Basketballer eine sichbare Leistungsentwicklung fest. Selbstbewußtes und immer faires Auftreten im Spiel, er holt aufällig viele Rebounds und präsentiert sich läuferisch – athletisch in guter Verfassung. Leider erlitt er beim letzten Heimspiel gegen Grünberg am Ende des Spiels einen mehrfachen Bänderriß im Sprunggelenk. Der Heilungsprozeß ist bisher gut verlaufen, sodaß ‚Flo’ in die Regionalliga – Saisonvorbereitung uneingeschränkt einsteigen kann.

 

Florian Leipold wurde 1992 geboren und machte 2013 Abitur am Beruflichen Gymnasium in Gelnhausen. Danach folgte ein Freiwilliges Soziales Jahr beim Behinderten Werk Main- Kinzig. Geplant ist ein Studium der Architektur oder Bauingernierwesen, möglichst im Rhein-Main-Gebiet. Bevor Leipold Basketballer wurde, war er bereits im Grundschulalter aktiv bei den Leichtathleten des TV Gelnhausen, wobei ihm Diskuswerfen am meisten Spaß machte. Bei den TVG – Leichtathleten wird traditionell gerne ‚zum Ausgleich’ auch mal Basketball gespielt. Auf diesem Weg kam Leipold erstmalig in Berührung mit diesem Sport. Er fand immer mehr Gefallen am Körbe Werfen und so wechselte er mit 15 Jahren zum BCG. Fesselnd am Basketball finder er die taktische Vielseitigkeit und das in Gelnhausen sehr ausgeprägte Erlebnis des Zusammenhaltes der Mannschaft, den ‚Teamgeist’.

Leipold: „Ich versuche den Teamspirit hoch zu halten und auch der Spaß am Sport darf nicht zu kurz kommen.“ Und weiter beschreibt er seinen Leistungsstand: „Ich merke, ich habe mich sehr beim Rebounding verbessert, darüberhinaus liegt mir das Funktionieren der Teamdefense sehr am Herzen. Für die kommende Regionallilga – Saison wünsche ich mir mehr Mut auch mal Dreierwürfe zu probieren und soweit es die Gegner zulassen, würde ich gerne mehr Dunkings machen.“

Und – wie er weiter ausführt – motiviert den Spieler sehr, dass er vom Coach mehr Spielzeiten bekommt und mittlerweile in der ‚Starting Five’ steht. Sein Trainingspensum ist schnell beschrieben: zwei mal pro Woche 90 Minuten basketballspezifisches Training und dazu dreimal Fitness- und Krafttraining. 

Leipolds Lieblingsclub in der NBA sind die Cleveland Cavaliers. Neben Le Bron James ist eine Art Vorbild der gleichaltrige Cavs-Spieler Kyrie Irving. ‚Flo’ spielt zum Ausgleich gerne Beach Volleyball und hört gerne ‚House’ (elektronische Musik) und Hip Hop.

Zu seiner Entspannung gehört auch joggen oder spazieren gehen im Gelnhäuser Stadtwald oder einfach ‚Hanging Around’ mit Freunden auf der Müllerwiese. Er mag Filme des Regisseurs Quentin Taratino (Django Unchained). Sein Traum wäre (wenn Geld und Zeit vorhanden) die USA zu bereisen, Richtung Kalifornien und sich irgendwann mal ein NBA Play-Off-Spiel anzuschauen.

Zu seinen persönlichen Stärken zählt Leipold seine soziale Einstellung. Wenn gute Freunde Probleme haben, ist er immer gerne bereit zu helfen und zu unterstützen. Und was zählt zu seinen persönlichen Schwächen (er grinst): „Ich verschiebe Dinge, die eigentlich heute getan werden müssten, gerne auf Morgen!“ Sein Lebensmotto ist klar positiv und optimistisch: „Jeden Tag das beste aus meinem Leben machen.“

 

Und zu Leipolds sportlicher Zukunft: „Ich bleibe prinzipiell Teil der Mannschaft, ich freu mich auf die Regionalliga. Ich muss allerdings den Basketball mit meinem bevorstehenden

Studium in Einklang bringen und zeitlich optimal koordinieren.“ Mit anderen Worten: ‚Der Turm im Sturm’ möchte dem BCG erhalten bleiben!

 

KalliS.

In unserer Serie "Gespräche Gesichter Geschichten" stellen wir in unregelmäßigen Zeitabständen Spieler, Mitglieder oder Freiwillige des BCGs vor.

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